Wirtschaftswachstum und Wertschöpfung

Eine anlassbedingte Anmerkung und reale Verbesserungsvorschläge

 

 

„Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller,
aber zu klein für die Gier einzelner.“

Mahatma Gandhi

 

Diese beiden Titel-Begriffe waren früher irgendwann einmal zwei unverkennbar einfach zu verstehende Bezeichnungen für zwei ebenso leicht zu verstehende Inhalte. Die Zeit der nachhaltigen Inhaltsveränderung fällt etwa mit der Zeit des Zweiten Weltkrieges zusammen.

„Wirtschaftswachstum“ war so besetzt, dass damit ein zyklischer Prozess von Wachstum-nach-Schrumpfung, oder Wachstum-nach-Zerstörung gemeint war. Jedem Wachstumsprozess folgte zwangsläufig eine Phase des Wachstumsrückgangs, gefolgt von einer Stagnation und in weiterer Folge einem Abschnitt des Rückgangs und entsprach damit weitgehend dem humanen Lebenszyklus. Jede Volkswirtschaft, deren es früher zahllose gab, hatte ein absehbares und vorhersehbares Ablaufdatum1. Ein anhaltendes Wirtschaftswachstum, so wie wir das heute schmerzlich erfahren müssen, im Sinne von immerwährend angelegt - gab und gibt es nicht.

1 Details dazu finden sich in der Studienzusammenfassung „Die Biologie der Wirtschaft“. [zur Leseprobe]

Eng verknüpft mit „Wirtschaftswachstum“ war und ist die Begrifflichkeit der „Wertschöpfung“. An sich signalisierte dieses Wort etwas grundsätzlich Positives. Also „schönes“ „gutes“, von „Allgemeinwert“, „Nutzen“ für die Mehrheit und ähnliches mehr.

Das änderte sich, als sich die Machthaber dieser Welt über ihre Grenzen hinaus bewegten und die ganze Welt mit ihrem überaus destruktiven Gedankennetz überzogen. Diese Art von wahrnehmbarer Expansion und Hegemonie nahm ihren unheilvollen Lauf vor rund 5.000 Jahren im alten Ägypten. Zwar gab es den Pharao, als physischen Vertreter der Götter auf Erden, die Fäden zogen indessen immer 6 okkulte Tempelpriester, deren einer die anderen 5 kontrollierte. Was im übrigen bis heute beibehalten wird. Für eine überaus wirksame hierarchische „Mind-Control“ reichen weltweit sechs Personen aus.

Nachdem es diesen „Führungskräften“ unmöglich war, besser und damit effektiver zu agieren als die geistigen Kräfte des Lichtes (= des absoluten Schöpfers), war es ihnen nur möglich alle anderen Nichteingeweihten mental auszubremsen und deren Fähigkeiten sosehr zu verlangsamen, dass dadurch keiner in der Lage sein sollte, den Verursachern auf die Schliche zu kommen. So einfach dieses Prinzip ist, so effektiv war2 es in seiner Anwendung, so spektakulär in seinen Auswirkungen.

2 „war“ deshalb, als nicht erst 2012 das Pendel merklich in die andere Richtung ausschlägt. Es bleibt kein Stein auf dem anderen.

Auswirkungen dieser weltweiten Qualitätsverschlechterungen sind beispielhaft die Erhebung des materiellen Weltbildes zur alleinigen Ersatzreligion, vertreten durch den Konsumismus, die Wegwerfgesellschaft, Müllhalden zu Wasser, zu Lande und in der Luft, Müll in den täglichen Medien, die Auflösung von Gesetzen und damit Staatsgebilden, der Installation pseudogesetzlicher Richtlinien wie etwa Normen, Gütesiegel, Zertifikaten, nichtparlamentarischer Organisationen (NGO´s), sowie paramilitärischer Einrichtungen außerhalb aller Konventionen – vulgo „Sicherheitsunternehmungen“. Ferner zählt dazu die vorsätzliche Zerstörung sozialer Bindungen beispielsweise durch Familiensplitting – der Zerstörung der Familie -, die anhaltend erfrischend wirkenden Initiativen zum Thema Emanzipation und Quotenfrau, aber auch Zerstörung von regionalen Größen wie etwa ländliche Gemeinden, die Überführung öffentlichen Eigentums in private Hände unverantwortlicher Investoren und Zocker, die dauerhafte Abhängigmachung durch finanzielle Schulden, die allmähliche Vernichtung der Lebensmittel-Grundlagen, dem systematischen lokalen Kaufkraftabfluss hin zu überregionalen Einkaufszentren (eine beliebte Form von Investmentveranlagung überdurchschnittlich begüterter Mitbürger unter Ausschluss der Klein- und Mittelbetriebe) und so fort. Nicht zu vergessen möglichst oftmalige Vielgleisigkeit in der Bürokratie: ein Problem, aber viele Büros (zB. im Bereich Bundes-, Länder- und Gemeindeangelegenheiten).

 
1 Details dazu finden sich in der Studienzusammenfassung „Die Biologie der Wirtschaft“. [zur Leseprobe]

2 „war“ deshalb, als nicht erst 2012 das Pendel merklich in die andere Richtung ausschlägt. Es bleibt kein Stein auf dem anderen.

 

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